Schach-Bezirk III Süd-Niedersachsen Jugendtraining A-Kader & B-Kader



FAQ
Grundsätzliches zum Bezirks-Jugendtraining
Das Trainings-Angebot orientiert sich an der Nachfrage. Wir wollen jungen Talenten aus den Vereinen eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit geben und ihnen helfen, sich weiter zu verbessern.
Aufteilung der Teilnehmer auf zwei Gruppen (A- & B-Kader)
Bei hinreichend großem Interesse wird das Teilnehmerfeld in zwei parallellaufende Trainingsgruppen aufgeteilt.
Im A-KADER werden die DWZ-STÄRKEREN und ÄLTEREN TEILNEHMER zusammengefasst,
im B-Kader die JÜNGEREN und WENIGER WETTKAMPFERPROBTEN.
Zielsetzungen des Trainings
Wie schon erwähnt -ich denke: es ist eine gute Idee, wenn man die Hauptaufgabe des Jugendtrainings darin begreift, den Vereinen dabei zu helfen, auch in der Zukunft im Erwachsenenbereich über viele qualifizierte Spieler zu verfügen.
Schach macht nun ‚mal mehr Spaß, wenn man nicht andauernd „auf die Mütze bekommt“, weshalb ich es für schlau halte, möglichst schnell eine Spielstärke von ca. 1500 DWZ zu erreichen, damit ist man dann auch im Erwachsenenbereich einigermaßen konkurrenzfähig.
Haben die Kinder /Jugendlichen die 1500 (=durchschnittlicher Vereinsspieler) geschafft, dann bietet sich als nächstes Ziel eine Spielstärke von ca. 1800 DWZ an (=guter Vereinsspieler).
IDEALERWEISE hätte man damit eindeutige Zielsetzungen für den A-Kader:
-Hebung der Spielstärke einer Gruppe von Jugendlichen und Kindern auf 1800 DWZ
und für den B-Kader:
-Hebung der Spielstärke einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen auf 1500 DWZ
In der Praxis wird man diese Zielsetzungen an den Leistungsstand der Teilnehmer anpassen.
Trainingsinhalte
A-Kader (mögliche Themen kommender Trainings):
+++Aufwändige Berechnungen effektiv durchführen /taktische Endspiele
+++Typische Wettkampfsituationen /die „Entscheidungspartie“
+++Endspiele mit mehreren Figuren beiderseits /der richtige Abtausch
+++Angriff und Verteidigung /Königsangriffe und deren Abwehr
+++Positionsspiel /Verbesserung der Figurenstellung und Bedeutung der Bauernstruktur
+++Werkzeugkasten Eröffnungsspiel: Allgemeine Fähigkeiten /Wissenswertes über Gambits
+++Der Übergang von der Eröffnung zum Mittelspiel anhand einer beliebten Variante
+++Bedeutende Spieler der Schachgeschichte /Ideen und Züge der Weltmeister
B-Kader:
Die Inhalte sollten sich auf GRUNDSÄTZLICHES konzentrieren (z.B. -typische Endspiele Läufer gegen Springer /-typische Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Figuren im Mittelspiel /-wie entstehen „Eröffnungskatastrophen“ (Partien, die schon in der Anfangsphase verloren gehen)?)
Im Idealfall sollte man nach Themen suchen, die im Vereinstraining weniger abgedeckt werden (können), aber wichtig sind.
Umfang des Trainings
Bisher haben wir üblicherweise vier Trainings im Jahr veranstaltet, meist an Samstagen, jeweils vier Stunden lang -plus Mittagspause und (Ausgleichs-)Sport dazwischen.
Eine Aufstockung auf sechs Trainings im Jahr wird angestrebt.
Anzahl der Teilnehmer
Zehn Teilnehmer pro Gruppe sind aus meiner Sicht zu schaffen. Da gelegentliche Absagen zwar unerwünscht, aber auch nicht gänzlich zu vermeiden sind, könnten zwölf bis vierzehn Kinder /Jugendliche je Gruppe aufgenommen werden.
Voraussetzungen für eine mögliche Teilnahme
-MITGLIEDSCHAFT (aktiv) in einem Verein des Bezirks Südniedersachsen
-regelmäßiges Spielen von DWZ-gewerteten TURNIER Partien
-Interesse, sich im Schach DEUTLICH ZU VERBESSERN und auch der WILLE zur Umsetzung…
Auswahlkriterien für die Teilnahme
BEVORZUGT in Hinblick auf die Teilnahme werden:
-DWZ-STARKE Kinder und Jugendliche
-JUNGE Kinder und Jugendliche
zudem:
-Kinder und Jugendliche aus Vereinen, die noch nicht beim Kadertraining vertreten sind
Tipps für das Training im Verein und Zuhause (Themenvorschläge)
-TAKTIK, TAKTIK, TAKTIK: Aufgaben lösen z.B. mit der „Stappen Methode“ oder anderen Aufgaben-Heften und -Büchern oder auch am Computer /mit einer App und evtl. als Wettkampf
-ELEMENTARE ENDSPIELE verstehen /lösen oder gegen einen Trainingspartner ausspielen (z.B. Mattsetzungen, Bauernendspiele, „einfache“ Turmendspiele
-GRUNDSÄTZLICHES ZU DEN PARTIEPHASEN (Eröffnung /Mittelspiel /Endspiel) anhand von Beispielen (mögliche Themen: „Entwicklungsvorsprung“, „Bedeutung des Zentrums“, „Königssicherheit“ usw., die Auswahl ist groß) -im Vereinstraining; mit einem Lehrbuch /einer DVD /YouTube-Videos selbständig
-DURCHSICHT DER EIGENEN TURNIERPARTIEN -Was kann ich schon (gut), wo sollte ich mich (noch) verbessern; Taktik-Check